Reitangst ist normal – du bist nicht allein

Es gibt ein Gefühl, das viele Reiterinnen kennen – und über das kaum jemand spricht. Dieses Kribbeln, das Herzrasen, die innere Stimme, die sagt: „Vielleicht lieber nicht heute.“ Reitangst. Sie ist häufiger als du denkst. Und sie ist kein Zeichen von Schwäche.

Wie verbreitet ist Reitangst wirklich?

Studien zeigen, dass bis zu 80 % aller Reiterinnen irgendwann Angst beim Reiten erleben – ob nach einem Sturz, nach einer längeren Pause oder einfach so, ohne erkennbaren Auslöser. Besonders Frauen über 40 berichten häufig davon. Das Bewusstsein für Risiken wächst mit der Lebenserfahrung – das ist menschlich, nicht schwach.

Warum sprechen wir nicht darüber?

In der Reitwelt herrscht oft ein unausgesprochener Druck: stark sein, nicht zeigen, dass man Angst hat, einfach aufsteigen. Dabei wäre offenes Sprechen über Reitangst das Heilsamste, was wir füreinander tun könnten. Denn das Schweigen macht die Angst größer.

Was Reitangst nicht ist

Reitangst bedeutet nicht, dass du dein Pferd nicht liebst. Sie bedeutet nicht, dass du aufhören solltest zu reiten. Sie bedeutet nicht, dass du versagt hast. Sie ist eine natürliche Schutzreaktion deines Nervensystems – und sie lässt sich verändern.

Was wirklich hilft

Atemarbeit und Yoga sind zwei der wirksamsten Werkzeuge gegen Reitangst. Sie helfen dir, das Nervensystem zu beruhigen, Körperbewusstsein zurückzugewinnen und Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen – in dich selbst und in dein Pferd. Dazu kommen: einfühlsame Unterstützung, kleine Erfolgserlebnisse und vor allem: Mitgefühl mit dir selbst.

Du bist nicht allein

Wenn du das nächste Mal vor dem Stall stehst und zögerst – denk daran: Tausende Reiterinnen fühlen genauso. Du bist nicht allein. Und du musst das nicht alleine durchstehen. 💚

famora-style steht für Frauen, die ihren eigenen Weg gehen – auf der Matte, im Sattel und im Leben. Entdecke unsere nachhaltige Yoga-Wear für Reiterinnen.